das Licht des Lebens
SCHAUEN
Wer unser im 14. Jh. geschnitztes Chorgestühl anschaut, kann darin einen knienden Mönch entdecken. Er hält ein offenes Buch, liest jedoch nicht darin, sondern lächelt vor sich hin. Er meditiert, was er gelesen hat und freut sich am Wort Gottes, das Leben schafft, an der Schönheit, am Licht, das aus den Geschöpfen strahlt, das LICHT DES LEBENS. Der Schnitzer hat im Chorgestühl eine Fülle von Geschöpfen: Männer, Frauen, Tiere, Pflanzen, Bäume, Blumen versammelt, damit sie zusammen mit den Beterinnen das Lob Gottes singen. Komm, Heiliger Geist und wohne in uns, und gestalte uns zu einem lebendigen Tempel für Gottes Herrlichkeit! Lassen wir uns vom göttlichen Licht durchstrahlen!