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Die Füsse waschen

Das letzte Abendmahl

bassin et linge pour le lavement des pieds
Jésus et ses disciples autour du dernier repas

Am Hohen Donnerstag tut unsere Mutter Äbtissin, was Jesus am Abend vor seinem Leiden tat: sie wäscht uns die Füsse. Damit wollte Jesus seinen Jüngern, zu denen auch wir gehören möchte, was das Gesetz Liebet einander, so wie ich euch geliebt habe, bedeutet. Dem anern dienen, ihn als den Grösseren betrachten, ihn innerlich reinwaschen von seinen Vergehen durch das Verzeihen, ihm zeigen, dass er würdig ist geliebt zu werden. Diese immer neue Bereitschaft macht es möglich, Tag um Tag in Gemeinschaftzu leben mit den selben Schwestern, bis zum Tod. 

Um uns die Kraft dafür zu schenken, gibt sich Jesus selber hin. Während diesem letzten Mahl, nimmt er Brot, dankt dem Vater und sagt: Nehmet hin und esset. Das ist mein Leib. Dann nimmt er den Kelch mit dem Wein und sagt: Nehmt und trinkt alle davon. Das ist mein Blut, das für euch und für die vielen vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Andenken. Damit schenkt er uns die Eucharistie. Mit Jesus danken wir dem Vater für die hingegebene Liebe seines Sohnes, der unser Bruder sein will. Eucharistie heisst ja Danksagung. Wir vereinen uns mit Jesus in diesem Danken. Er gibt uns seine  Kraft hingebend zu lieben, wenn wir uns in der Kommunion mit seiner totalen Liebe, um so trotz unserer Schwäche und unserer Rückfälle in seiner Kraft zu leben und zu handeln.