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laetare -

freue dich!

nouvelle lumière
nouvelle vie

Laetare. So wird dieser 4. Fastensonntag genannt nach dem lateinischen Eingangsgesang. "Freue dich, Jérusalem!  Versammelt euch, ihr alle, die ihr Jérusalem (= Kirche) liebt. Freut euch, seid fröhlich, ihr, die ihr in Trauer wart. Frohlockt und lasst euch von der Milch des Trostes nähren ."  

Heute bekommt dieser Gesang eine besondere Bedeutung nach all den traurigen und demütigenden Enthüllungen der letzten Monate von Vergehen kirchlicher Würdenträger. Das Evangelium zeigt einen Sohn, der sein väterliches Erbe schändlich vertan hatte und schliesslich hungrig und zerlumpt als einzige Lösung sieht, zum Vater zurückzukehren. Er will ihn um Brot bitten und es auch durch Arbeit redlich verdienen. Voller Scham geht er ihm entgegen. Sobald dieser Vater ihn von weitem sieht, eilt er dem untreuen Sohn voller Freude entgegen, nimmt ihn in die Arme und bereitet ihm ein grosses Fest. So ist Gott, unser Vater. Er wartet auf jeden , auf jede von uns mit offenen Armen und offenem Herzen. Dies ist die Freude der Fastenzeit: zu Gott zurückkehren, seine Liebe empfangen in Gemeinschaft mit allen gläubigen Menschen.