Unsere Restaurierungsarbeiten
Spaziergang im Innenhof ...
Mandoline führt sie mit grosser Freude durch den schönen Innenhof, denn wir haben die am 1. März begonnene Restaurierung fast beendet!
• Das zentrale Datum war der 5. Oktober, Tag der Segnung der Kopie unserer Madonna mit Kind. Versammelt auf dem Gerüst hat unser Vaterabt Dom Marc de Pothuau sie in Gegenwart der Gemeinschaft, des Künstlers Herrn Ernest Ruffieux und einer grossen Schar von Arbeitern gesegnet. Nun wacht sie von oben aus der Nische über uns!
• Am 7. Oktober wurde die alte Uhrentafel wieder an der Fassade fixiert.
• Die Gerüste wurden vom 12.-16. Oktober abgebaut. Anschliessend wurde das Material mit einem Kran vom Innenhof über das Dach auf die Baupiste geladen.
• Die Verlegung der Pflastersteine sowohl im Innenhof als auch in einem Bereich des Zufahrtsweges der Abtei dauerte von 28.10.-19.11. Für die restliche Sanierung der Pflastersteine im Eingangsbereich warten wir auf das Frühjahr 2016.
• Der Garten vor der Kirche konnte am 6. November neu bepflanzt werden.
• Die Handläufe für den Keller wurden am 10. November installiert.
• Die Gitter vor der Kirche folgten am 16. November.
• In der Zwischenzeit wurden der Stützpfeiler und die Balustrade der Eingangshalle gestrichen.
• Am 19. November findet unsere zweite Madonna mit Kind in der Bibliothek ihre neue Heimat, da auch sie nicht mehr in der Nische der Fassade verbleiben konnte.
• Am 24. November hatten wir die grosse Freude mehr als 50 unserer Unternehmens Chefs und ihre Mitarbeiter zum Mittagsgebet mit anschliessender Mini-Besichtung der Eingangshalle und des Innenhofes zu empfangen. Das anschliessende Mittagessen war für uns die Gelegenheit allen unsere grosse Dankbarkeit für ihr grosses Engagement und Können auszudrücken.
• Zum Abschluss die Übersetzung der Inschrift die unsere Schwestern 1662 auf die Fassade geschrieben haben. Bewundern wir-und vor allem folgen wir ihrem leuchtenden Beispiel.
Alles nach Gottes Willen.
Im Jahr 1660 nach seiner jungfräulichen Geburt am siebzehnten November hat der Herr erlaubt, dass dieses grosse geweihte Haus fast gänzlich zu Asche wurde. Doch ist es glücklich aus den Trümmern erstanden und wurde wiederum zum schönen und hell strahlenden Tempel. Nicht durch die trügerische Hilfe der Welt, vielmehr hat ihn das auf Gott allein gesetzte Vertrauen erbaut. Zur grösseren Ehre Gottes, der Jungfrau und Gottesmutter Maria, unseres heiligen Vaters Bernhard und aller Heiligen im Himmel. 1662
Nun bleibt uns das Wesentliche; der göttlichen Vorsehung zu danken, die uns während der gesamten Restaurierung geführt und begleitet hat. Unser Dank gilt ebenfalls der Fürsprache des Hl Josefs, Schutzpatron der Arbeiter, der sie vor allen Unfällen geschützt hat. Und natürlich Ihnen allen unseren Freunden und Freundinnen, die uns im Gebet, mit Rat und Tat und Spenden unterstützt haben. Ohne ihr Engagement wäre die „alte Maigrauge“ nie um einige Jahrhunderte jünger geworden.
Dominus providebit