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Zwischen Weihnachten

und Ostern

Schnee und Kälte hindern das Leben nicht, da und dort zu spriessen. Die langen Zöpfchen der Haselsträucher wetteifern mit den Schneehäubchen und sprechen von Frühlingshoffnung.  Die langen Winternächte werden schon kürzer, die Tage länger. Wenn heute auch dunkle Wolken die Welt verfinstern, gibt es doch auch Hoffnungslichter. Die Menschen, die Liebe und Freude verstrahlen und sich im Gebet verbinden spannen ein Netz über die Welt. Sie sind eine Friedensarmee ohne Waffen. Auch wenn Hass und Terror ihre Macht verbreiten, lassen sie sich nicht entmutigen: Die Liebe Gottes ist ein nie versiegender Strom. Das Gebet und die liebevolle Zuwendung zum Nächsten sind Ausflüsse dieses Stromes, die ein Gegengewicht schaffen gegen böse Mächte. Lassen wir uns von diesem Licht spendenden Strom anzünden. 

Am 2. Februar feiern wir die Hingabe an Gott des kleinen Jesus durch seine Eltern Jesus und Maria. Der sehr alte Symeon erkennt das Kind als das von Gott verheissene Licht der Welt. Darum lassen wir heute alle Kerzen segnen, die durchs Jahr hindurch am Altar und anderswo brennen werden. Sie sprechen von diesem Licht der Liebe, das Jesus uns in der Taufe eingepflanzt hat. Lassen wir es brennen!